Umgang mit dem HundAuswahl des HundesWer sich zum ersten Mal einen Hund anschaffen will, muß sich mit einer Reihe von Fragen auseinandersetzen. Wenn ein Hund zu Ihnen kommt, ersetzen Sie dem Hund seine Familie. Denn ein Hund ist von Natur aus ein Rudeltier, das Anschluß an Artgenossen braucht. Niemals sollte ein Hund aus einer Laune heraus gekauft werden. Alle Familienmitglieder müssen mit der Aufnahme eines Hundes in die Familie einverstanden sein. Ein junger Hund erfordert das erste halbe Jahr viel Zeit junge Hunde haben ähnliche Ansprüche wie kleine Kinder: sie wollen immer dabei sein; sie wollen wissen, wo sie hingehören; sie wollen einen geregelten Tagesablauf. Sie wollen aber auch, daß man sich mit ihnen beschäftigt. Und das müssen Sie, denn je mehr Sie einem jungen Hund beibringen, um so leichter werden Sie es die ganzen späteren Jahre haben. Rüde oder Hündin ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. Die nächste große Frage lautet: welche Rasse? Jeder, der sich mit Hunden beschäftigt, hat seinen Traumhund. Oft entspricht diese Rasse aber nicht den Gegebenheiten Ihres wirklichen Lebens, weil sie zu groß, zu teuer, zu schwierig oder ähnliches ist. Experimente können und dürfen Sie hier nicht machen. Um so schöner, wenn Ihr Wunschhund in Ihre Umgebung paßt. Die Auswahl und die Möglichkeiten sind ja sehr groß: es gibt über 300 verschiedene Hunderassen. AnkunftHolen Sie den Welpen mit dem Auto ab, nehmen Sie eine zweite Person mit die fährt, während Sie sich um ihn kümmern. Es soll vorsichtig gefahren werden, daß der Hund an das Auto gewöhnt und nicht abgeschreckt wird. Eine feuchtigkeitsundurchlässige Decke ist nützlich und Wenn der Welpe es schön warm hat, wird er die Fahrt gut überstehen. Während der ersten Nächte müssen Sie konsequent sein; der Welpe muß an seinen Schlafplatz gewöhnt werden. Wenn er heult und jault, beruhigen und streicheln Sie ihn ein wenig, bleiben Sie aber nicht zu lange bei ihm. Nach einigen unruhigen Nächten geht dann die Eingewöhnung ihren natürlichen Gang. |