UmgangAuswahl des HaustieresBei der Auswahl Ihres neuen Hausgenossen sollten Sie darauf achten, daß es sich, ohne in Panik zu geraten anfassen läßt. Ein gesundes Tier ist aufmerksam, beweglich und kommuniziert mit seinen Artgenossen im Stall. Das Fell ist dicht glatt und glänzend, es weist keinerlei Kahl- oder Schorfstellen auf. Die Augen leuchten klar, seine Nase ist trocken. Ankunft
Das durch den Transport gestreßte Tier setzt man am besten sogleich in seinen vorbereiteten Käfig und läßt es erst einmal allein. Andere Heimtiere werden ferngehalten, genauso wie jeglicher Besuch. Erklären Sie auch Ihrem Kind, daß das Tier in den ersten Tagen seine Ruhe braucht, um sich zu erholen und einzuleben. Es will jetzt nicht ständig herumgetragen werden. Nähern Sie sich dem Käfig stets langsam und sprechen Sie das Tier freundlich dabei an. Warten Sie, bis das Tier von selber an das Gitter kommt, dann können Sie ihm einen Leckerbissen durchreichen. Zutrauliche Tiere mögen gerne gestreichelt werden. Kraulen Sie es hinter den Ohren, oder streichen Sie ihm sanft über den Rücken. Pflege Kaninchen, die draußen gehalten werden, braucht man nur während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst zu bürsten. Wohnungskaninchen haaren fast ganzjährig. Hier hilft eine wöchentliche Fellpflege mit einer Naturborstenbürste. Auch Meerschweinchen sollten regelmäßig gebürstet werden, Langhaarmeerschweinchen entsprechend öfter. Sobald die Krallen beginnen nach innen zu wachsen, müssen sie gekürzt werden. Das gilt auch für Ratten Hamster Mäuse etc. Hierzu verwendet man eine spezielle Krallenzange, damit das Horn nicht splittert. Ratten gehören zu den pflegeleichten Haustieren. Sie putzen sich mehrmals am Tag gründlich mit Hilfe ihrer Zunge und müssen deshalb weder gebadet noch gekämmt werden. Regelmäßig kontrollieren sollten Sie jedoch folgendes: die Zähne einer Ratte wachsen ständig nach. Ebenso wie die des Kaninchens, Hamsters und Chinchillas. Sind die Zähne zu lang, müssen sie vom Tierarzt gekürzt werden. Vorbeugend wirkt hartes Nagematerial. Damit Ihr Chinchilla sein kuschelweiches Fell behält und sich wohl fühlt, müssen Sie regelmäßige Pflegearbeiten einrechnen: zur Pflege ihres Fells brauchen Chinchillas ihr tägliches Bad im Spezialsand. Stellen Sie deshalb Ihrem Chinchilla jeden Abend ein gereinigtes Gefäß mit Spezialsand in den Käfig. Dieser Sand ist feiner als jeder Vogelsand und durch nichts zu ersetzen! Fragen Sie in unseren Cats&Pets-Filialen nach diesem Spezialartikel. Reisen Wenn absolut zuverlässige Freunde oder Nachbarn die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung versorgen, ist das die beste Lösung. Sie können die Tiere in ihrem gewohnten Käfig auch in Pflege geben. In Frage kommt eine Tierpension, ein Zoofachgeschäft oder ein Privathaushalt. Das Tier in den Urlaub mitzunehmen ist nicht zu empfehlen. (Ausgenommen ist natürlich ein Zweitwohnsitz). Nagetiere und Kinder Den richtigen Umgang mit dem Tier lernt ein Kind vor allem durch Anleitung der Eltern. Am besten, Sie bereiten Ihr Kind schon vor dem Kauf auf die Bedürfnisse und Eigenarten Ihres zukünftigen Haustieres vor. Hier die wichtigsten Regeln: Frißt das Tier oder ruht es gerade, darf man es nicht stören. Steht der Käfig im Kinderzimmer, erklären Sie Ihrem Kind, daß das Tier ein sehr feines Gehör hat. Laute Musik und Geschrei sind ihm unangenehm und ängstigen es. Nur wenn das Tier richtig hochgenommen und getragen wird, kann es nicht herunterfallen und sich verletzen. Auch wenn es lustig aussieht wenn das Haustier an der Schokolade knabbert- es wird krank davon. Das Kind sollte schon groß genug sein um zu begreifen, daß manche Tiere bis in die Abendstunden ihre Ruhe brauchen. (z.B. Hamster und Chinchilla) Gefahren für Ihr Nagetier Gefahren für das Kaninchen, Meerschweinchen und den Hamster: Stromschlag, durch das Anknabbern von Elektrokabeln. Einklemmen bei Türen. Verletzungen durch versehentliche Fußtritte. Hitzeschlag durch das Stehen in der prallen Sonne oder beim Heizkörper. Vergiftung durch das Fressen von Zimmerfplanzen. Erkältung durch kalte Steinfußböden. Gefahren für die Ratte: Entkommen durch die Tür oder das Fenster. Einklemmen in Schubladen und Türen. Stromschlag durch das Anknabbern von Elektrokabeln, Hitzeschlag durch das Stehen in der prallen Sonne oder beim Heizkörper. Kälteschock bei Temperaturen unter 8 Grad. Verbrennungen durch Kerzen, brennende Zigaretten, Herd und Toaster. Vergiftungen durch Pflanzen, Putzmittel, Alkohol und Medikamente. Quetschungen durch versehentliche Fußtritte. Innere Verletzungen durch kleine spitze Gegenstände wie Nadeln, Nägeln usw. Gefahren für den Chinchilla: Vergiftungen durch Putzmittel und Chemikalien, Zimmerpflanzen und Schnittblumen. Verletzungen an Kakteen. Ertrinken durch unbemerktes Hineinhüpfen in gefüllte Badewannen, Eimer und große Vasen. Stromschlag durch das Anknabbern von Elektrokabeln. Verbrennungen durch Kochplatten und beim Springen oder Fallen in Schüsseln und Töpfe. Verdauungsstörungen durch Lecken an Speiseresten, Verkleben des Felles durch Fette. Verletzungen durch Einklemmen. Vergiftungen durch Tabak und Asche. Unverträglichkeit oder Vergiftung nach dem Benagen von gebeitztem oder lackiertem Holz. Unverträglichkeit, Darmverschluß oder Vergiftung nach dem Benagen von Textilien, Kunststoffen, Plastiksackerln, Kugelschreibern oder Streichhölzern.
|