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GesundheitBei so kleinen Vögeln muß man besonders auf erste Krankheitszeichen achten, da sich durch Hinauszögern möglicher Behandlungen, der Gesundheitszustand rapide verschlechtern kann.Wenn Sie sich täglich mit Ihrem Vogel beschäftigen kann es Ihnen gar nicht entgehen, wenn er sich nicht wohl fühlt. Ein kranker Vogel sitzt aufgeplustert da, hält die Augen auch tagsüber meistens geschlossen, steckt den Kopf ins Gefieder und frißt schlecht. Dünnflüssiger Kot, Nasenausfluß oder schweres Atmen lassen auf eine Erkrankung der Verdauungs- oder Atemwege schließen. Bei ersten Krankheitsanzeichen trennen Sie den Vogel sofort von den übrigen und suchen am besten unverzüglich einen Tierarzt auf. Mauser
Bei der Mauser verliert der Vogel sein Federkleid und neue Federn wachsen nach. Der Kanari mausert in den Monaten August und September. Manchmal kommt aber auch eine Winter- oder Frühjahrsmauser vor, bei der nur das Kleingefieder gewechselt wird. Wellensittiche mausern ab dem 3. Monat, erwachsene Tiere einmal jährlich. Während der Mauser ist der Vogel anfälliger, nervöser und gesundheitlich labil. Unterstützen Sie ihn daher mit besonders reichhaltiger vitaminreicher Kost und geben Sie ihm Mauserhilfe, ein kalzium- und phosphatreiches Präparat, daß Sie in all unseren Filialen bekommen. Legenot
Sitzt das Weibchen während der Legezeit aufgeplustert und bewegungslos herum, kann es unter Legenot leiden. Das bedeutet, daß ein legefertiges Ei nicht durch die Kloake herausgepreßt werden kann. Wenn Sie damit noch keine Erfahrung haben, müssen Sie mit dem Tier sofort zum Tierarzt gehen. Erfahrene Vogelhalter tropfen mit einer Pipette vorsichtig etwas Speiseöl in die Kloake. Mit etwas Glück wird das Ei dann innerhalb einer halben Stunde ausgestoßen. Ist das nicht der Fall müssen Sie sofort den Tierarzt aufsuchen. Wird das Ei nicht binnen weniger Stunden entfernt, stirbt der Vogel. Ornithose
Auch Psittakose oder Papageienkrankheit genannt, kann sowohl bei Kanarienvögeln als auch bei Wellensittichen auftreten. Diese Krankheit ist für alle Vögel, Säuger und auch für den Menschen ansteckend. Der Erreger ist ein bakterienähnlicher Organismus. Inzwischen gibt es wirksame Medikamente, so daß sowohl Menschen als auch Vögel bei rechtzeitiger Behandlung geheilt werden können. Eine Ornithose-Erkrankung ist meldepflichtig! Die Symthome : der Vogel sitzt apathisch, mit gesträubtem Gefieder, hat Atemnot, grünen, manchmal blutigen Durchfall, Schnupfen oder schleimige Absonderungen an den Augen und klammert sich an der Stange fest. Verletzungen
Blutende Wunden sollten Sie mit einem sauberen Tuch möglichst rasch stillen, da ein kleiner Vogel schnell verbluten kann. Ist die Wunde tief, müssen Sie sie von einem Arzt behandeln lassen. Knochenbrüche behandelt am besten nur der Tierarzt. Fußring Wenn der Fußring stört, (zu enge Ringe verursachen Durchblutungsstörungen) lassen Sie ihn vom Tierarzt mit einem speziellen Werkzeug entfernen.
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