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KRANKHEITEN

Krankheitserreger wie Parasiten, Bakterien und Viren gibt es in jedem Aquarium, eingeschleppt durch neue Fische und Pflanzen. Von der Widerstandskraft Ihrer Fische hängt es ab, ob Krankheiten zum Ausbruch kommen. Krankheiten können sich sehr schnell ausbreiten, daher müssen Sie sofort Abhilfe schaffen. In vielen Fällen können Ihnen unsere Mitarbeiter schnell und kompetent weiterhelfen. Greifen Sie nicht wahllos zu irgendeinem Medikament.

Es sollte genau auf das Krankheitsbild abgestimmt sein. Halten Sie bei der Medikamentengabe genau die angegebene Dosierung ein. Niemals Medikamente und Wasseraufbereitungsmittel zusammen verwenden! Die Wirkung der Medikamente würde sonst weitgehend neutralisiert. Es muß das gesamte Becken behandelt werden. Das Umsetzen erkrankter Fische in ein Quarantänebecken hilft meist wenig, da auch scheinbar gesunde Fische schon die Erreger in sich tragen können.

Ein weiterer Tip: eine Art „Hitzemethode“ wirkt oft wahre Wunder: durch die Temperaturerhöhung vermehren sich die Erreger, die Krankheit kommt voll zum Ausbruch und das Medikament kann alle Erreger erreichen, bevor sie sich wieder verkapseln.

Erhöhen Sie die Temperatur bei gleichzeitiger Erhöhung des Sauerstoffgehaltes um insgesamt 4 Grad (an zwei aufeinanderfolgenden Tagen). 32 Grad ist die höchstmögliche Temperatur im Durchschnittsaquarium. Drei bis vier Tage nicht füttern. Normalerweise sind nach acht Tagen die äußeren Anzeichen der Erkrankung wieder verschwunden. Nun kann die Temperatur wieder gesenkt werden.

Die häufigsten Fischkrankheiten

Weißpünktchenkrankheit, Bauchwassersucht durch Bakterien oder falsches Futter, Verpilzungen in Folge von Schleimhautschäden, Samtkrankheit, Lochkrankheit fast nur bei Barschen, Kiemenwürmer, Glotzaugen durch schlechte Wasserqualität oder Parasiten, Flossenfäule und die Neonkrankheit.  


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