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Die Winterruhe bzw. Kältestarre bei Europäischen Landschildkröten

Um die kalten Monate zu überstehen, fallen Landschildkröten in eine Winterstarre. Besitzer erkennen diesen Zeitpunkt meist daran, dass die Tiere träger werden und weniger fressen.

Russische Landschildkröte 1Zum Überwintern brauchen die Tiere jedoch einen dunklen und kühlen Ort. Die Temperatur sollte konstant bei vier bis sechs Grad liegen. Der beste Ort ist für die Schildkröte deshalb ein separater Kühlschrank.
Tipp: Thermometer in die Kiste legen und den Kühlschrank vorher Probe laufen zu lassen (oftmals sind die Temperaturen innerhalb eines Kühlschrankes von oben bis unten sehr unterschiedlich).

Keller, Balkon oder Garage sind zum Überwintern nur bedingt geeignet: An diesen Orten kann die Temperatur schwanken, wodurch die Tiere eventuell wieder aufwecken.

Am besten setzen Halter ihre Tiere zum Überwintern zunächst in eine Kiste. Sie kann aus Kunststoff sein und sollte das Vierfache der Panzergröße betragen. Die Winterruhe dauert in der Regel drei bis fünf Monate.

Gibt es einen Unterschied zwischen Winterruhe, Winterstarre und Winterschlaf?

Den gibt es! Winterruhe bzw. Winterschlaf halten nur  Tiere, die ihre Körpertemperatur mithilfe von hormonellen Vorgängen selbständig durch Wärmeerzeugung regulieren können (z.B. der Braunbär). Um den Winterschlaf zu überstehen, müssen sich diese Tiere Nahrungsreserven anfressen. Reptilien sind wechselwarme Tiere. Sie können ihre Körpertemperatur nicht selbst steuern und sind daher auf äußere Umweltbedingungen angewiesen. Das heißt, dass sie mithilfe von wärmenden Sonnenstrahlen sie ihre Körpertemperatur steigern, durch das Aufsuchen von Schattenplätzen oder das Vergraben in Erde, wird hingegen die Körpertemperatur herabgesetzt – dies nennt sich Winterstarre.