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Wissen aus Fauna – Golden Retriever

Der Golden Retriever gehört zu den Hunderassen, die sich ganz offensichtlich perfekt als Familienhunde eignen. Dennoch wurde er ursprünglich eher als Arbeitshund eingesetzt. Der schöne, gut proportionierte , große Hund wirkt trotz seines kräftigen Körperbaus elegant. Er zeigt einen kraftvollen, aber doch anmutigen Gang. Sein freundliches, liebenswürdiges Wesen macht den Golden Retriever zum idealen Familienhund. Er liebt Kinder und ist von ausgelassenem Spiel begeistert. Eine gute Erziehung macht ihn aber zu einem sehr gehorsamen Hund.

1. Geschichte und Abstammung
2. Wesen und Charakter
3. Rasseportrait

1. Geschichte und Herkunft

Die Leichtführigkeit und das ausgeglichene Wesen des Golden Retriever gehören zu den charakteristischen Eigenschaften, die seit Entstehung der Rasse Mitte des neunzehnten Jahrhunderts erhalten wurden. Der Ursprung des Golden Retrievers reicht aber viel weiter zurück. Verschiedene Vorfahren haben mit bestimmten körperlichen Merkmalen und Charaktereigenschaften zur Rassen des Golden Retrievers, wie wir sie heute kennen, beigetragen.

Die ersten bewussten Schritte auf dem Weg zu einer neuen Linie an Retrievern unternahm Sir Dudley Majoribanks in Schottland. Wie andere Züchter hatte er es sich zum Ziel gesetzt, verschiedene Eigenschaften seiner Jagdhunde in einer Rasse zu vereinen. Die Hunde sollten beispielsweise gehorsam, aber unabhängig im Wasser und in dicht bewachsenem Gelände arbeiten und gleichzeitig vorsichtig Wild apportieren. Im Jahr 1865 erwarb Majoribanks einen gelben Retriever-Rüden namens „Nous“, dessen Wurfgeschwister alle schwarz waren. Diesen paarte er drei Jahre später mit einer Hündin der Rasse Tweed Waterspaniel. In dem entstandenen Wurf fanden sich vier Hündinnen, mit denen er seine Zucht aufbaute. Auf der Suche nach dem optimalen Jagd- und Apportierhund soll Majorbanks verschiedenen Berichten zufolge andere Rassen, wie Irischen Setter, Springer Spaniel und Bluthund, eingekreuzt haben, bis die Hunde schließlich die Eigenschaften aufzuweisen, die den Golden Retriever heute noch kennzeichnen.

Zu diesen Zeitpunkt, gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts, wurden die Rassemerkmale durch die Zucht offensichtlich gefestigt und dann erhalten. Aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihres Wesens waren die Hunde bei Jägern gefragt. Doch erst Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erreichte die Rasse einen größeren Bekanntheitsgrad. Die ersten anerkannte Ausstellung erfolgte 1908 anlässlich der Show des English Kennel Clubs. Die Hunde wurden in einer allgemeinen Retriever-Klasse präsentiert.

Einmal dem Publikum vorgestellt gewannen die attraktiven Hunde an Aufmerksamkeit und Popularität. Leidenschaftliche Anhänger setzten sich für eine Anerkennung dieser Retriever als eigenständige Rasse ein. Dies führte 1911 zur Gründung des „Golden Retriever Club“ und 1913 zur Registrierung der Rasse durch den britischen Zuchtverband. In dieser Zeit schaffte die Rasse auch den Sprung nach Amerika und wurde 1932 vom American Kennel Club anerkannt. Seit dieser Zeit konnte der Golden Retriever seinen Status als optimaler Familienhund ausbauen. Zahlenmäßig konkurriert mit ihm nur der Labrador-Retriever, mit dem er nach wie vor viele positiven Eigenschaften teilt. Auch heute zählt der Golden Retriever zu den beliebtesten Hunderassen

Im Lauf der Jahre wurde der Golden Retriever aufgrund seines guten Sozialverhaltens und anderer Qualitäten in vielen Bereichen als Arbeitshund eingesetzt. So fungiert er unter anderem als Blindenführ- und Therapiehund sowie als Such- und Rettungshund und spürt Rauschgift, Sprengstoff und Brandmittel auf. Weiterhin erfüllt er nach wie vor auch seine ursprüngliche Aufgabe als Jagdhund.

2. Wesen und Charakter

Obwohl der Golden Retriever zur Jagd gezüchtet wurde, verfügt er über ein gutmütiges Naturell. Damit hat er zahllose Familien erobert, in denen er sich in der Gesellschaft von Erwachsenen und Kindern gleichermaßen wohl fühlt. Das ausgeglichene Wesen, die Intelligenz und der Wille zu lernen machen den Golden Retriever zu einem leicht erziehbaren Hunde, der bei Gehorsamkeitsprüfungen Spitzenergebnisse erzielt. Der von Natur aus sehr lebhafte, manchmal ausgelassenen tobende Hund braucht regelmäßige Bewegung, damit er sich nicht langweilt und nicht übergewichtig wird. Das macht ihn zu einem ausgezeichneten Joggingpartner. Wer die Bewegung lieber in erster Linie seinem Hund überlässt, kann zum Ball greifen. Auch das Apportieren füllt den Golden Retriever aus und er freut sich über jeden Ball, den Sie für ihn werfen.

3. Rasseportrait

Der Golden Retriever kann eine Widerristhöhe von 56 cm – 61 cm und ein Gewicht bis zu 34kg erreichen. Er hat einen ausgeglichenen, wohlgeformten Kopf mit breitem Oberkopf und ausgeprägtem Stopp. Kräftiger, breiter und tiefer Fang. Nase vorzugsweise schwarz, dunkelbraune, weit auseinander stehende Augen mit dunklen Lidrändern. Behänge mittelgroß, ungefähr in Höhe der Augen angesetzt. Kräftige Kiefer mit perfektem Scherengebiss. Er hat ein glattes oder welliges Haarkleid mit guter Befederung und dichter, wasserabstoßender Unterwolle.  Die Farbpalette reicht von jeder Schattierung von gold bis cremefarben. Das Fell benötigt regelmäßige Fellpflege.