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Wissen aus Fauna – Goldfisch

Der Goldfisch ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Karpfenfische und mit ihrer rot-orange glänzenden Färbung zählen sie zu den auffälligsten Fischen in Teich und Aquarium.

1. Geschichte und Herkunft
2. Aussehen und Merkmale
3. Haltung

1. Geschichte und Herkunft

Goldfisch 2Goldfische sind reine Süßwasserfische. Zwar leben in Südeuropa verwilderte Goldfische in Teichen und Flüssen.
Goldfische stammen von den Karpfen ab. Ihre Vorfahren, die Silberkarauschen, zeigten manchmal eine rot-orange Färbung, die durch eine zufällige Veränderung der Erbanlagen entstand. In China waren diese besonders gefärbten Fische heilig.
Bald schon begannen die Chinesen, Fische dieser Farbe gezielt zu züchten. Heute leben Millionen dieser Zierfische in Aquarien und Teichen. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit.

2. Aussehen und Merkmale

Goldfisch 3Goldfische verfügen über ein knöchernes Skelett und erreichen eine Gesamtlänge bis zu 35 Zentimeter. Als Auftriebsorgan dient ihnen die zweikammerige Schwimmblase. Wie alle Karpfenfische haben Goldfische keinen Magen. Goldfischkiefer sind zahnlos. Im Rachen sitzen jedoch kräftige Schlundzähne.

Die mit dem weit vorstülpbaren Maul aufgenommene Nahrung wird zwischen diesen Schlundzähnen und einer ihnen gegenüber liegenden, sehr massiven knöchernen Kauplatte, dem sogenannten Karpfenstein, zerkleinert. Der Goldfischkörper ist vollständig beschuppt und mit einer vollständig ausgeprägten Seitenlinie ausgestattet.

3. Haltung

Goldfisch 1Goldfische erscheinen im Vergleich zu vielen anderen Zierfischen sehr genügsam und leben auch unter ungünstigen Bedingungen länger als manch andere Fischart.

Goldfische sind Allesfresser.
Sie ernähren sich von Wasserpflanzen, Wasserflöhen, Würmern, Haferflocken, Mais und normalem Fischfutter. Goldfische haben einen enormen Appetit. Sie benötigen eine ganze Menge Futter. Allerdings sollten sie nur so viel bekommen, wie sie auf einmal fressen können. Wird zu viel gefüttert, so verschmutzen die Futterreste das Wasser. Es wird trüb und die Algen nehmen überhand.