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Wissen aus Fauna – Grammostola rosea

1. Aussehen
2. Lebensweise
3. Ernährung

1. Aussehen

Grammostola rosea1Diese Vogelspinne erreicht eine Größe von bis zu 7cm. Die Farbe des Rosea kann von dunkelbraun bis rot variieren. Die Männchen und Weibchen haben die gleiche Färbung. Die ersten Beinglieder sind dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Der Vorderleib ist rosa bis rot gefärbt.

Die Körperbehaarung ist kurz und dicht. Bei dunkleren beziehungsweise älteren Exemplaren sind zwei Linien an den Beinen erkennbar. Die Grammostola rosea wird mit zunehmenden Alter und nach jeder Häutung etwas dunkler. Auf dem Hinterleib sitzen die Brennhaare. Diese werden bei jeder Häutung erneuert.

2. Lebensweise

Grammostola rosea bewohnt selbst angelegte Wohnröhren in den feuchten Regionen Boliviens, Argentiniens und Chiles. Es handelt sich um Bodenbewohner. Sie bevorzugen eine Gegend, in der sie auf lockere und nasse Erde treffen.

Grammostola rosea ist, wie alle Vogelspinnen, ein Lauerjäger. Sie ernährt sich hauptsächlich von Insekten wie z.B. Schaben, seltener auch von kleinen Säugetieren

Grammostola rosea2Sie gräbt Wohnröhren, die bis zu einem Meter tief sein können. Diese Wohnröhren werden mit Spinnseide ausgekleidet. Sie dienen unter anderem dazu, dass sich die Grammostola rosea in der kalten Jahreszeit zur geschützten Winterruhe zurückziehen kann. Außerdem legen die weiblichen Tiere in der Wohnröhre die Nachzucht in Kokons aus Spinnseide ab und bewachen diese, bis die Jungspinnen selbstständig werden.

Die Wohnröhre ist auch der Ort, an den sich die Vogelspinne zurückzieht, wenn eine Häutung ansteht. Die Regionen, die diese Art bewohnt, unterliegen mitunter großen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Tiere kompensieren dies durch eine einige Monate lang andauernde Winterruhe.

3. Ernährung

Die Grammostola rosea ernährt sich überwiegend von am Boden lebenden Insekten wie zum Beispiel Schaben, Heimchen oder Grillen. Gelegentlich fängt sie auch kleinere Säugetiere oder Skorpione.

Grammostola rosea3Das Beutetier wird in der Mundhöhle verflüssigt, bevor es in den Saugmagen im Oberkörper gelangt und verdaut wird. Um sich gegen natürliche Feinde zu wehren, verfügt diese Spinnenart über ein defensives Verteidigungssystem. Wenn Vogelspinnen angegriffen werden, schleudern sie  Brennhaare auf ihren Angreifer. Das verursacht unangenehme, manchmal auch allergisch relevante Reaktionen, die den Angreifer zwingen, von seiner Beute abzulassen.

Ältere Exemplare werden ruhiger. Ihr Biss ist für den Menschen schmerzhaft, aber ungefährlich. Allerdings können, ähnlich wie bei Wespen- oder Bienenstichen, allergische Reaktionen auftreten. Das gilt auch, wenn die menschliche Haut mit den Brennhaaren in Berührung kommt.