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Wissen aus Fauna – Guppy

Der lebendgebärende Guppy (Poecilia reticulata) stellt einen der beliebtesten Süßwasser-Aquarienfische dar.

1. Verbreitung
2. Aussehen
3. Form
4. Namensherkunft

1. Verbreitung

Guppy2Der natürliche Lebensraum umfasst das nördliche Südamerika und einige vorgelagerte Inseln in der Karibik. So existieren Guppy-Populationen in West-Venezuela und Guyana sowie auf den Inseln der Niederländischen Antillen, auf Trinidad, Barbados, Grenada, Saint Thomas, Antigua und den Inseln über dem Winde.

Durch den Menschen sind sie auch in tropischen und subtropischen Gewässern weltweit ansässig geworden, da er vielfach zur Moskitobekämpfung eingeführt oder von Aquarianern ausgesetzt wurde.

2. Aussehen

Der Guppy zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Die Männchen sind kleiner, schlanker und farbenprächtiger als die Weibchen. Guppys sind lebendgebärend. Sie betreiben keine Brutpflege und betrachten ihre Jungen sogar als Beute. Allerdings gilt das nicht für alle Stämme, manchmal bleiben die Jungen unbehelligt.

Guppy1Sie können bei Zimmertemperatur (möglich: 16-30 °C; optimal: 24-26 °C) gehalten werden.

Die Färbung der Zuchtguppys wird unterschieden in Grund- und Deckfärbung. Die Grundfarbe der Wildguppys und der meisten Zuchtguppys ist Grau . Weitere Grundfarben sind Albino, Blond, Gold, Blau, Weiß, Silber, Creme, Albino-Weiß, und Pink.

Die Deckfarbe ist jedoch der dekorative Faktor, der den Fischen zu seiner Popularität verholfen hat. Die mehr oder minder verlängerte Schwanzflosse schimmert in den schönsten Farben und Farbkombinationen. Zwischen Zitronengelb und Nachtschwarz, leopardenartigem Musterungen oder eleganten Farbverläufen ist fast alles züchtbar.

3. Form

Die Form der Guppys wird durch die Schwanzflosse des Männchens definiert.

Guppy-Standards klein

Am weitesten verbreitet ist hierbei der Triangelschwanz.

4. Namenherkunft

Guppy3Der Name „Guppy“ geht auf Robert John Lechmere Guppy (1836–1916) zurück, der im Jahre 1866 dem Britischen Museum mehrere Exemplare der Spezies sandte, die er auf Trinidad gesammelt hatte. Da man annahm, die Fische seien mit den bereits bekannten Poecilia reticulata nicht identisch, wurde die Art zunächst als eigene Spezies unter der Bezeichnung Girardinus guppyi beschrieben. Auch wenn die Identität der Guppys mit Poecilia reticulata heute weitgehend unbestritten ist, ist ihnen der damalige Name geblieben.