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Wissen aus Fauna – Kardinalfisch

Der Kardinalfisch, ein aus China stammender Klassiker.

1. Verbreitung
2. Aussehen
3. Lebensweise und Haltung

1. Verbreitung

Kardinalfisch 1Der Kardinalfisch ist im südlichen China verbreitet. Der Kardinalfisch gilt als selten, er kann allerdings auf Grund seiner geringen Größe leicht übersehen werden.
Die Vermehrung ist in Gefangenschaftshaltung einfach, in freier Natur ist der Kardinalfisch allerdings wenig produktiv. Die Art ist durch die Zerstörung der Wälder sowie durch die Bodenerosion von Bewässerungsdämmen gefährdet, da dadurch die natürlichen Gewässer verändert werden. Ein weiteres Problem ist die Umleitung von Wasserläufen für die Bewässerung von Reisfeldern.

2. Aussehen

Kardinäle werden 2,5 – 3,5 cm groß. Der Körper ist braungrün bis graugrün gefärbt mit hellerem Bauch. Die Männchen sind deutlich dunkler und intensiver gefärbt als die Weibchen. Der überstehende Unterkiefer ist meißelförmig, die Lippen sind dünn, am Maul befinden sich keine Barteln.
Die Flossen sind grünlich gefärbt mit veränderlich starken roten Anteilen und weiß-grünen Flossenspitzen. Die Schwanzflosse enthält an der Basis einen auffälligen schwarzen Fleck. Der Körper enthält in Längsrichtung ein auffälliges Leuchtband.

3. Lebensweise und Haltung

Kardinalfisch 2Kardinäle werden bereits seit vielen Jahren weltweit erfolgreich gezüchtet. Neben der Stammform existiert auch eine langflossige Schleierform.

Kardinalfische bevorzugen kühle Temperaturen bis 20 Grad und Wasserwerte von 6-8 pH und Sie akzeptieren pflanzliche und tierische Kost ebenso wie Futterflocken, Futtergranulat und jedes Frostfutter, welches sie bewältigen können.
In warmen Sommermonaten können gesunde Populationen sogar in ausreichend tiefen Gartenteichen übersommern. Die Zucht erfolgt fast von allein. Bereits kurzfristiges Erhöhen der Wassertemperatur kann die Paarung auslösen. Aus den Eiern schlüpfen nach 36 bis 72 Stunden die Jungen, die erst mit Infusorien oder Staubfutter und dann (nach 12 – 14 Tagen) mit frisch geschlüpften Artemia aufgezogen werden. Die Tiere sind Freilaicher, eine Brutpflege findet nicht statt. Erwachsene Tiere stellen ihrer Brut trotz reichlicher Versorgung mit Lebendfutter gelegentlich nach. Bei passenden Wasserwerten und abwechslungsreicher Ernährung können die Tiere bis zu 9 Jahre alt werden.