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Wissen aus Fauna – Kartäuser-Katze

Bei der Kartäuser-Katze handelt sich um eine sehr intelligente Rasse, die sich schnell an Menschen bindet und ihm überall hin folgt. Deshalb und weil sie das Apportieren erlernen kann und auf ihren Namen hört, hat die Kartäuser Katze in Frankreich den Kosenamen Hundskatze bekommen.

1. Geschichte und Herkunft
2. Aussehen und Merkmale
3. Lebensweise

1. Geschichte und Herkunft

Kartäuserkatze 3Die heutige Form der Kartäuser-Katze stammt aus Frankreich. Die Zucht begann 1925 auf der Insel Belle-Île, auf der sich zahlreiche frei lebende graue Katzen befanden. Bereits Anfang der 30er-Jahre gewann die neue Rasse Preise auf Zuchtschauen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Britische Kurzhaarkatze eingekreuzt, um das Überleben der Rasse zu sichern. Heutzutage ist das nicht mehr gestattet.

Erst nach den Bemühungen des französischen Züchterverbandes um die Erhaltung der Reinheit der Rasse wurde diese 1977 von der FIFe anerkannt.Man geht davon aus, das die Katzen von Belle-Île ursprünglich aus dem Nahen Osten stammten und zu früheren Zeiten über Handelswege nach Frankreich gelangten.

2. Aussehen und Merkmale

Kartäuserkatze 1Die Kartäuser ist eine mittelgroße Katze mit einem muskulösen und wegen der schweren Knochen sehr widerstandsfähigen Körper. Trotzdem ist sie äußerst anmutig und geschmeidig. Zwischen Katern und weiblichen Kartäuser-Katze bestehen große Unterschiede – der Kater wiegt ca. 6,5-7 kg und hat einen breiten Kopf mit starken Schultern, die den Eindruck erwecken, als läge ihnen ein Schal im Nacken.

Weibliche Katzen sind insgesamt schmaler und wirken weniger imposant. Sie wiegen durchschnittlich nur etwa 4 kg. Auffällig sind die Augen der Kartäuser Katze, die intensiv gelb strahlen. Sie stechen besonders hervor, weil das Fell stets einfarbig blau ist. Die Blautöne können variieren, erlaubt sind jedoch nur komplett einfarbige Tiere. Am verbreitetsten ist ein helles Blau-Grau.

3. Lebensweise

Kartäuserkatze 2Kartäuser-Katzen sind in der Regel sehr ruhig und melden sich kaum bis gar nicht zu Wort. Machen sie einmal den Mund auf, vernimmt man nur ein gedämpftes Maunzen. Im Ganzen sind sie äußerst unkomplizierte Haustiere und Mitbewohner.

Man nennt die Kartäuser-Katze in Frankreich auch Hundskatze, da sie gut auf ihren Namen hört, gerne hinterher läuft, das Apportieren erlernen kann und sich ohne Schwierigkeiten an die Leine nehmen lässt. Die ausgeprägte Treue und Ergebenheit, die sie der auserwählten Bezugsperson entgegenbringen kann, erklärt ebenfalls diese Bezeichnung für die Kartäuser Katze. Die Chartreux wirkt vor allem gegenüber Fremden etwas distanziert, ist aber an sich gesellig und wenig aggressiv.

Kartäuserkatze 4Mit Kindern oder Hunden verträgt sie sich gut. Allerdings sollte man darauf achten, ihr nicht zu viel Lärm zuzumuten. Wenn man die Kartäuser Katze gemeinsam mit anderen Artgenossen halten will, sollte man dabei eine ebenfalls ruhige Katzenrasse bevorzugen. Eine Chartreux gewöhnt sich schnell an fremde Orte und man kann sie gut auf Reisen mitnehmen. Etwas weniger unkompliziert ist sie aber bei ihrem Futter. Man sollte ihr deshalb zumindest am Anfang eine große Auswahl an Futtermöglichkeiten bieten.