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Wissen aus Fauna – Netzschmerle

Botia lohachata ist eine recht friedliche und gesellige Schmerle. Am wohlsten fühlt sich der Fisch in einer Gruppe von Artgenossen.

1. Geschichte und Herkunft
2. Aussehen und Merkmale
3. Lebensweise

1. Geschichte und Herkunft

Netzschmerle 1Junge und heranwachsende Botia almorhae leben in den Unterläufen den Himalaya nach Süden entwässernder Flüsse in Indien und Nepal. Ausgewachsene Tiere wandern in die Oberläufe dieser Gebirgsflüsse bis auf 1900 m über dem Meeresspiegel. Dort sind ihre Lebensräume tiefere Flussbereiche mit steinigem Grund.

2. Aussehen und Merkmale

Netzschmerle 2Alle Prachtschmerlen vermitteln den Eindruck, schuppenlos zu sein und stattdessen über eine ledrige glatte Haut zu verfügen. Tatsächlich besitzen sie sehr kleine, eng am Körper anliegende Schuppen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind.

Bei den bis 18 cm großen Tieren sind die Geschlechter nur dann zu unterscheiden, wenn die fortpflanzungsreifen Weibchen einen deutlich sichtbaren Laichansatz gebildet haben.

Die Y-artige, breite Bandzeichnung junger Fische verändert sich zu einer über den ganzen Körper reichenden Netzzeichnung, die bei Jungfischen weiße Grundfärbung wird zu einem hellen Grau. Entgegen häufigen Angaben erreichen geschlechtsreife Netzschmerlen Körperlängen bis zu 18 Zentimeter und sind keine aggressiven Einzelgänger, sondern ausgesprochen soziale Karpfenartige.

3. Lebensweise

Netzschmerle 3Diese dämmerungs- und nachtaktive Prachtschmerlenart ist relativ friedlich, kann aber Artgenossen gegenüber ruppig werden, da sie eine individuelle Ruhezone beansprucht, ohne jedoch ein Revier abzugrenzen. Die Netzschmerle ist ein auf den Untergrund orientierter Fisch, nimmt das Futter aber auch von der Wasseroberfläche, wobei sie sich auf den Rücken dreht.

Die innerartliche Kommunikation erfolgt durch Körperhaltung, Kopfbewegungen und “knackende” Laute und ist sehr differenziert. Gemeinsam gepflegte Exemplare kennen sich individuell und organisieren sich in einer Art Rangfolge. Jeder einzelne Fisch bezieht einen eigenen Rückzugsbereich.