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Wissen aus Fauna – Perser

Die Perserkatze (pers. گربه ایرانی) zählt zu den ältesten und populärsten Rassekatzen.

1. Geschichte und Herkunft
2. Fell und Farbe
3. Pflege und Gesundheit
4. Ernährung und Haltung
5. Fortpflanzung und Zucht
6. Wichtige Informationen

1. Geschichte und Herkunft

Die Vorfahren der Perserkatzen stammen aus dem Türkisch-persischen Raum. Vermutlich kamen die ersten Langhaarkatzen Mitte des 16. Jhs. mit Handelsschiffen nach Europa. Die Vorfahren der Perserkatze sollen mit dem italienischen Forschungsreisenden Pietro della Valle im 17. Jh. aus Persien nach Italien eingeführt worden sein. Sie ist wahrscheinlich die berühmteste Katzenrasse der Welt. Die Perserkatze hat ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Sie ist gutmütig, liebevoll und anhänglich, entwickelt eine enge Bindung zu ihrer Bezugsperson und kommt mit anderen Haustieren und Kindern gut zurecht.

2. Fell und Farbe

Das Fell ist sehr fein und dicht, mit langem Deck- und Unterhaar, an der Halskrause ist das Haar noch länger. Alle Farben sind anerkannt. Diese können z.B. einfarbig Schwarz, Rot, Weiß, Creme oder Blau sein bzw. werden weitere Fellfarben unter anderem bezeichnet als Blaucreme, Chinchilla, Cameo, Smoke, Tabby, Schildpatt (nur bei weiblichen Tieren), Colourpoint sowie zweifarbig (alle Farben mit Weiß).

3. Pflege und Gesundheit

Das lange Fell erfordert einen hohen Pflegeaufwand. Es muss täglich gebürstet bzw. gekämmt werden. Eine regelmäßige Kontrolle und Pflege von Fell, Ohren, Augen, Zähnen und Pfoten ist unbedingt erforderlich. Dazu gehört bei der Fellpflege auch due Kontrolle auf Parasiten.

4. Ernährung und Haltung

Die Katze ist in ausreichender Menge mit geeignetem Futter und Trinkwasser zu versorgen. Ein ungestörter Fressplatz abseits vom Wassernapf und von den Katzentoiletten ist zu empfehlen. Katzen in Wohnungshaltung ist Katzengras oder gleichwertiger Ersatz zu Verfügung zu stellen. Räume, in denen Katzen gehalten werden, sind sauber zu halten. Jede Katze muss täglich dem Alter und der Rasse entsprechend ausreichend Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeit sowie der für eine ungestörte Entwicklung notwendige Sozialkontakt mit Menschen geboten werden. Bei Gruppenhaltung muss für jede Katze ein Rückzugsort vorhanden sein. Katzen sind lernfähige Tiere und können sich an gewisse Regeln halten. Eine katzengerechte, geduldige und konsequente Erziehung wird empfohlen.

5. Fortpflanzung und Zucht

Jede Katze, die mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten wird, ist von einem Tierarzt zu kastrieren, sofern sie nicht zur kontrollierten Zucht verwendet wird. Katzen können bis zu drei Mal jährlich Junge werden. Weibchen werden meist um den 7. Lebensmonat rollig. Rolligkeit dauert 4-10 Tage an. Die Tragzeit beträgt 63-68 Tage und pro Wurf können 2-7 Junge geboren werden, die nach ca. 5 Tagen hören und nach 1-2 Wochen sehen können.

6. Wichtige Informationen

Werden die Tiere in Räumen gehalten, bei denen Gefahr eines Fenstersturzes besteht, sind die Fenster oder Balkone mit geeigneten Schutzvorrichtungen zu versehen. Das Kupieren des Schwanzes und der Ohren und das Entfernen von Krallen oder Zähnen ist verboten.