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Wissen aus Fauna – Pinscher

Pinscher und Schnauzer sind Hunderassen, die sich im Wesentlichen durch Größe und Felltyp unterscheiden. Sie zählen zu den Haushunden.

Pinscher 2Man unterscheidet zwischen

  • Dobermann
  • Deutscher Pinscher
  • Zwergpinscher
  • Affenpinscher
  • Österreichischer Pinscher

1. Geschichte und Herkunft
2. Merkmale
3. Wesen

1. Geschichte und Herkunft

Nach einer Theorie soll der Pinscher Anfang des 19. Jahrhunderts von England aus auf dem Kontinent eingeführt worden sein. H. G. Reichenbach berichtet 1836 von dem „glatten Pinscher“, der als „nette Hunderasse“ in Deutschland den Mops verdränge. Nach dem österreichischen Kynologen Emil Hauck war er, in der Vergangenheit unbeachtet, über ganz Mitteleuropa verbreitet, besonders in Süddeutschland und Österreich.

2. Merkmale

Der Pinscher ist ein mittelgroßer, stämmiger Hund mit einem aufgeweckten Ausdruck. Sein Fell ist stockhaarig kurz bis mittellang und liegt glatt am Körper an. Die Unterwolle ist dicht und kurz. Die Farbpalette reicht von gelb, rot über rehbraun bis schwarz-lohfarben. Weiße Abzeichen an Brust und Hals, Schnauze, Pfoten und Schwanzspitze sind üblich.
Pinscher sind 45 bis 50 cm groß und 14 bis 20 kg schwer. Die Ohren kommen entweder als Fledermausohren, Schlappohren, Knickohren oder fallende Ohren vor. Der Schwanz ringelt sich nach oben.

3. Wesen

Pinscher 1Der Pinscher ist ein wesensfester, freundlicher und lebhafter Hund. Er ist aufmerksam, spielfreudig und besonders anhänglich im Umgang mit vertrauten Menschen. Als ursprünglicher Bauern- und Hofhund, dessen Aufgabe darin bestand, Eindringlinge fernzuhalten, ist er auch wachsam, bellt gerne und zeigt Misstrauen gegenüber Fremden. Sein Jagdtrieb ist dagegen wenig ausgeprägt, Reviertreue und Wachinstinkt gehen bei ihm vor.

Der verspielte und gelehrige Pinscher ist in der Haltung recht unkompliziert und mit etwas Konsequenz auch leicht zu erziehen. Er eignet sich gut für allerlei hundesportliche Aktivitäten, lässt sich aber auch gut bei Spaziergängen beschäftigen. Er liebt den Aufenthalt im Freien und eignet sich daher besser für ein Leben auf dem Land. Bei ausreichend Bewegung und Beschäftigung kann er auch in einer Stadtwohnung gehalten werden.