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Wissen aus Fauna – Reisfink

Den Reisfink erkennt man an seinem dicken roten Schnabel, den roten Augenringen und seinem großen, weißen Wangenfleck. Der Reisfink oder Java Finch, wie er von den Engländern und Amerikaner meist genannt wird, stammt ursprünglich aus Java und Bali, ist mittlerweile aber auch durch den Menschen über weite Teile Südostasiens verbreitet.

1. Geschichte, Herkunft & Verbreitung
2. Aussehen und Merkmale
3. Haltung und Lebensweise

1. Geschichte, Herkunft & Verbreitung

Reisfink 3Der Reisfink kommt in vielen tropischen Ländern vor, z.B. Bali, Sumatra, Hawaii, Singapur, Malaysia, etc. Er bewohnt dort lichte Wälder und wird oft in der Nähe von Ortschaften angetroffen. Seinen Namen hat er, da er in scharenweise in Reis- und Getreidefelder einfällt und die Reis- bzw Getreidekörner als Nahrung aus den Rispen pickt und zu sich nimmt.

2. Aussehen und Merkmale

Reisfink 1Der Reisfink hat eine Körperlänge von 14 Zentimetern. Das Gefieder an der Körperoberseite und der Brust ist blaugrau. Die Kopfoberseite sowie der oberste Teil der Kehle sind schwarz. Auffällig sind die großen weißen Wangenflecken und der sehr starke zweifarbige Schnabel. Die Augen sind braun und von einem hellroten Ring umgeben.

Jungvögel sind auf der Körperoberseite dunkelgrau und auf der Körperunterseite gelblich grau. Ihr Schnabel ist schwarz und der Augenlidrand ist gelblich grau. Die Füße sind fleischfarben. Alttiere sind ausgefärbt in der Wildform blaugrau. Der Bauch ist meist Rötlichbraun eingefärbt und die Unterschwanzdecken sind weiß. Es werden verschiedene Farbmutationen gezüchtet wie Farben Weiß, Silber, Gescheckt oder Falbe.

3. Haltung und Lebensweise

Reisfink 2Diese Finkenart wird seit Ende des 18.Jahrhunderts in Japan und China gezüchtet. Eine Bepflanzung ist zu empfehlen. Große Nistkästen z. B. Wellensittichnistkästen werden gerne angenommen. Altvögel brüten abwechselnd 13-14 Tage lang. Jungvögel sind nach ca. 22 Tagen flügge. Der Reisfink ist in der Regel friedlich, jedoch sollte man ihn nicht mit kleineren Vögeln wie z. B. Prachtfinken vergesellschaften. Reisfinken baden sehr gern.

Die Nahrung besteht aus Großsittichfutter mit Sonnenblumenkerne, Weizen, Hirse, Glanz, Hanf geschälter Hafer, Weizen, Gerste, Paddyreis und Prachtfinkenfutter mit verschiedenen größeren Hirsearten.