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Wissen aus Fauna – Spitz

Der Spitz – Freund und Begleiter

1. Geschichte und Herkunft
2. Aussehen
3. Wesen

1. Geschichte und Herkunft

Spitz1Der Spitz wird allgemein als Nachkomme des steinzeitlichen Torfhundes bezeichnet.

Beim Durchstreifen so mancher Museen kann man Hundeskulpturen, z. B. aus dem alten Ägypten (ca. 2000 v. Chr.) oder auf Vasen und Fresken aus dem griechischen Altertum (ca. 400 vor Chr.) finden, die eindeutig einen spitztypischen Hund zeigen.

Sicher handelt es sich dabei nicht um den Spitz, wie wir ihn heute kennen. Aber man ahnt doch, dass die Geschichte des Spitzes sehr viel früher beginnt als im Europa des Mittelalters. Damals war er als Wächter und Mäusejäger auf dem Bauernhof nicht wegzudenken. Erste Erwähnung in der deutschen Fachliteratur findet er um 1790. Vor allem kannte man den weißen Spitz aus Pommern und den schwarzen Spitz aus Württemberg. Dort hieß er allerdings Spitzer und wurde vorwiegend als Wächter der Weinberge gehalten.

2. Aussehen

Spitz2Spitze bestechen durch ein schönes Haarkleid, das reichliche Unterwolle abstehend macht. Besonders auffällig sind der um den Hals liegende, starke, mähnenartige Kragen und die buschig behaarte Rute. Sein Kopf ist fuchsähnlich mit kleinen Stehohren. Der Körper ist quadratisch und die Rute liegt fest auf dem Rücken.

Spitze werden in den unterschiedlichsten Größen gezüchtet. Allen gemeinsam ist das dichte langstehende Fell.

  • Zwergspitze erreichen eine Widerristhöhe von 18-22 cm
  • Kleinspitze erreichen eine Widerristhöhe 23-29 cm
  • Mittelspitze erreichen eine Widerristhöhe 30-38 cm
  • Großspitze erreichen eine Widerristhöhe 42-50 cm in den Farben Schwarz und Weiß
  • Wolfsspitze erreichen eine Widerristhöhe 43-55 cm in der Farbe Graugewolkt
  • Japanspitzeerreichen eine Widerristhöhe 30-38 cm in der Farbe Weiß

Zwerg-, Klein- und Mittelspitze werden in den Farben schwarz, braun, weiß, orange, graugewolkt und andersfarbig gezüchtet.

3. Wesen

Der Spitz ist ein Haushund im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist extrem aufmerksam und ein guter Beobachter, selbst kleinste Veränderungen in seiner Umgebung registriert er sofort. Einen Jagdtrieb hingegen besitzt er überhaupt nicht. Er ist ein recht ausgeglichener Hund, der sich seinem menschlichen Rudelführer gegenüber treu und anhänglich zeigt. Fremden gegenüber halten sich die Spitze lieber zunächst einmal distanziert. Typisch für ihn ist die Tatsache, dass er sehr besitzergreifend ist.

So kann man den Spitz auch nur mit größter Mühe mit weiteren Haustieren zusammen halten. Hat er sich einmal in seinem Rudel seinen Favoriten ausgesucht, so mag er ihn am liebsten auf Schritt und Tritt begleiten und ist ihm gegenüber extrem anhänglich. Der kleine, lebhafte Spitz lässt sich recht gut und einfach erziehen.  Zu erwähnen sei noch, dass er sehr gelehrig ist. Um zu gefallen, erlernt er im Handumdrehen die tollsten Kunststückchen.