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Wissen aus Fauna – Yorkshire Terrier

Viele Hundeliebhaber finden den Yorkshire Terrier unwiderstehlich, egal ob es sich um einen perfekt getrimmten Hund im Showring handelt oder um einen frechen, kleinen Schlingel, der in einem Park umhersaust. Dieser energische kleine Terrier wird häufig als niedlich bezeichnet, und dieses Wort trifft exakt zu. Glänzende Augen , ein wunderschönes, seidiges Haarkleid, Energie ohne Ende und eine Persönlichkeit, die die Körpergröße bei weitem übertrifft – diese Eigenschaften machen den Yorkie, wie die Rasse liebevoll bezeichnet wird, weltweit zu einem äußerst beliebten Hund.

1. Geschichte und Abstammung
2. Wesen und Charakter
3. Rasseportrait

1. Geschichte und Herkunft

Von der Abstammung her ist der Yorkshire Terrier allerdings alles andere als ein niedlicher Hund. Seine Rasse entstand wie viele anderen auch aus einem bestimmten Grund. So war der ursprüngliche Zweck dieser Hunde offensichtlich die Bekämpfung von Schädlingen in den neuen Industriegebieten Nordenglands zu Beginn und in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. In dieser Zeit entwickelte sich England vom Agrar- zum Industriestaat. Viele Menschen zogen von den überwiegend ländlichen Gebieten in die Städte und Bergbauzentren. Mit den Menschen kamen Ratten, die in zunehmender Zahl Wohn- und Arbeitsstätten der Bevölkerung besiedelten. Der von den damaligen Züchtern angestrebte Hund sollte zum einen die Zähigkeit, den Beuteinstinkt und die Unabhängigkeit klassischer Terrier besitzen. Zum anderen musste er eine passende Größe für die räumlich beengten Orte haben, an denen die Schädlinge häufig zu finden waren.

Daraus könnte man schließen, dass diese Vorfahren im neunzehnten Jahrhundert deutlich größer waren als der heutige Yorkie, der typischerweise etwa 19 cm hoch ist und unter 3 kg wiegt. Die damaligen Züchter führten ihre Aufzeichnungen jedoch nicht annähernd so genau, wie es heutzutage der Fall ist. Somit bleibt die Abstammung des Yorkies spekulativ. Eine Vielzahl der alten Terrierrassen erhebt Anspruch darauf, an der Entstehung der Rasse beteiligt gewesen zu sein Hierzu zählen beispielsweise Scottish, Old English Black & Tan, Clydesdale, Paisley, Maltesern, Skye, Waterside und Dandie Dinmont Terrier.

Terrier wurden ursprünglich (vor allem im Mittelalter auf den britischen Inseln) gezüchtet, um kleine Nager und Raubwild, wie Kaninchen und Ratten bzw. Füchse, Dachse und Otter, zu jagen. Die Hunde mussten ihrer Beute über und unter der Erde nachstellen. So leitete sicher der Name Terrier vom lateinischen Wort „terra“ ab, das Erde bedeutet. Die mutigen und zähen Hunder stellten kleine Kraftpakete dar. Sie waren intelligent und ließen sich leicht erziehen. Gleichzeitige verfügten sie über genug Unabhängigkeit, um außerhalb der Sicht- und Rufweite ihres Besitzers der Jagt nachzugehen.

Ganz gleich wer die Vorfahren des Yorkies waren, durch die Zucht entstanden ausgesprochen mutige Hunde. Sie bekämpften nicht nur Schädlinge, sondern nahmen ohne z zögern selbst mit deutlich größeren Hunden als sie selbst den Kampf auf. Such heute noch stellt Mut eine Eigenschaft dieser Rasse das, wie Besitzer eines Yorkies bestätigen werden.

Obwohl in den Erbanlagen des Yorkies die Gene schottischer Vorfahren überwiegen, erhielt die Rasse ihren Namen nach ihrem geographischen Ursprung. Dieser liegt in den Städten mit Bergbau und Textilindustrie im nordenglischen Yorkshire. In den sechziger und siebziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts hatten sich die Rassenmerkmale offensichtlich gefestigt. Ein Hund namens Huddersfield Ben gilt vielfach als Stammvater des modernen Yorkies.

Zu dieser Zeit wurde die Rasse auch als Broen Haired Scottish Terrier bezeichnet. Dies änderte sich, als der English Kennel Club 1886 den Yorkshire Terrier als eigenständige Rasse anerkannte. Schon in diesen Jahren trat die ursprüngliche Funktion des Yorkies in den Hintergrund und er wurde zu einem Gesellschaftshund. Auch jenseits des Atlantiks erfreute er sich bei Züchtern und Hundeliebhabern steigender Beliebtheit.

Die Rasse wurde 1878 vom Amerikanischen Kennel Club anerkannt und erfreut sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts anhaltender Beliebtheit rund um den Globus. Der moderne Yorki erobert jedes Jahr die Herzen tausender neuer Besitzer und ist häufig auf der Liste der 10 beliebtesten Hunde in vielen Ländern rund um die Welt zu finden.

2. Wesen und Charakter

Heutzutage findet man Yorkies in zwei typischen Erscheinungsbildern: der ausgelassene kleine Terrier, oft ungekämmt, neugierig und eifrig an den Fersen seines Besitzers, um mit ihm Schritt zu halten. Oder den anderen Yorkie, für eine Hundeschau zurechtgemacht: langes, gekämmtes, seidenes Fell, das den Körper umhüllt und mit einer Schleife am Kopf gehalten wird. Egal zu welchem Typ Ohr Yorkie gehört, er wird Ihre positive Zuneigung stets erwidern. Er wird jeden Besucher mit einem Bellen empfangen und von den meisten Leuten, denen er begegnet, ein Lächeln ernten; erstaunt über eine Persönlichkeit, die seine Körpergröße bei weitem übertrifft.

3. Rasseportrait

Der Yorkshire Terrier erreicht eine Widerristhöhe von ca. 19 cm und ein Gewicht bis zu 3,1 kg.  Er ist ein Zwergterrier mit ziemlich kleinem und flachem Schädel, der nicht auffallend oder zu gerundet ist. Er besitzt ein perfektes und regelmäßiges Schärengebiss. Mittelgroße, dunkle, glänzende Augen mit wachsamem, intelligenten Ausdruck zieren das Gesicht. Die Ohren sind klein, V-förmig und werden aufrecht getragen. Der Yorkie besitzt einen kompakten Körper mit ebendem Rücken und geraden Läufen, die gut mit Haar bedeckt sind. Das Körperhaar ist von mittlerer Länge, völlig gerade, glänzend und von einer seidigen Textur. Das herabhängende Haar an Kopf und Fang ist lang, hat eine satte, goldene Tan-Farbe; dabei in der Farbe intensiver seitlich am Kopf, am Ohrenansatz und am Fang. Das Haarkleid an der Brust hat ein volles, helles Tan. Alle tanfarbenen Haare sind an der Wurzel dunkler als in der Mitte und werden zur Spitze hin noch heller. Der Yorkshire Terrier erfordert eine regelmäßige Fellpflege und gelegentliches Trimmen.