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Wissen aus Flora – Ludwigia Palustris

Das Sumpf-Heusenkraut ist weltweit in sumpfigen Lebensräumen anzutreffen. In Australasien war sie ursprünglich nicht heimisch, ist aber dorthin verschleppt worden.

1. Aussehen
2. Verbreitung und Lebensform
3. Anwendung in der Aquaristik

1. Aussehen

Bei emerser Freilandkultur an Gartenteichrändern oder in Gefäßen entwickelt die Ludwigia palustris Blüten, die vier grüne Kelchzipfel und vier gelbe Staubblätter, aber keine Kronblätter aufweisen. Die Vermehrung erfolgt wie bei allen Stängelpflanzen durch Abtrennen von Seitentrieben oder der Triebspitze, die man in den Boden setzt.

2. Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Ludwigia Palustris1Die Ludwigia palustris ist eine extrem variable Art und ist in seichten Tümpeln und anderen stehenden bis langsam fließenden Gewässern anzutreffen. Sie wird schon seit vielen Jahren in der Aquaristik verwendet, teilweise unter Bezeichnungen wie “Rote Ludwigia” oder “L. mullertii”.

Auch ist Ludwigia palustris im Unterschied zu vielen anderen Pflanzen aus der gemäßigten Klimazone sehr anpassungsfähig an verschiedene Temperaturen und verträgt auch wärmeres Wasser gut. Bei viel Licht und einem nährstoffreichen Substrat wächst die Pflanze beinahe horizontal, wobei sich viele Wurzeln und Seitentriebe bilden.

3. Anwendung in der Aquaristik

Ludwigia Palustris2Ludwigia palustris benötigt in erster Linie viel Licht. Auch wenn moderates Licht sie am Leben erhält, ist ihr Wuchs nur unter starkem Licht nicht grünlich und gestreckt.

Für Makronährstoffe wie NO3 und PO4 ist die Pflanze sehr dankbar, sie müssen aber nicht unbedingt hinzugedüngt werden. CO2-Zufuhr und Mikronährstoffdüngung sind ebenfalls kein Muss, jedoch wächst das Sumpf-Heusenkraut sehr viel robuster, gesünder und farbenfroher mit diesen.