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Wissen aus Flora – Vallisneria

Vallisneria spiralis ist eine “klassische”, seit den Anfangszeiten der Aquaristik bekannte Aquarienpflanze. Im Allgemeinen handelt es sich um robuste Pflanzen, und einige von ihnen eignen sich besonders gut als Anfängerpflanzen.

1. Aussehen
2. Verbreitung und Lebensform
3. Anwendung in der Aquaristik

1. Aussehen

Die Blätter können von Art zu Art jedoch erheblich variieren, und genau deshalb ist diese Gattung so interessant und eignet sich so gut für unterschiedliche Zwecke im Aquarium. Die Blätter können dunkelgrün sein oder ins Rötliche übergehen, aber die größten Unterschiede finden sich in der eigentlichen Blattform und der maximalen Größe der Pflanzen.

Vallisneria-2-1Die maximale Länge der Blätter schwankt zwischen etwa 10 cm und mehreren Metern, ihre Form variiert von schmalen, rundlichen bis zu sehr breiten, flachen Blättern. Die letztgenannten sind äußerst robust und werden oft in Cichliden-Aquarien eingesetzt, während die kleineren Typen als Vorder- und Mittelgrundpflanzen verwendet werden können, wo die bandförmigen und manchmal spiralförmigen Blätter für Abwechslung zwischen den übrigen Pflanzen im Aquarium sorgen. Vallisneria spiralis ist nur schwer von anderen Arten zu unterscheiden, überhaupt ist die Artenbestimmung innerhalb der Gattung Vallisneria problematisch, nicht zuletzt weil die Arten sehr variieren können.

2. Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Vallisneria-1Sie kommt in Afrika, den wärmeren Teilen Europas (z.B. Italien) und wahrscheinlich auch in Vorderasien in stehenden und fließenden Gewässern vor, breitet sich in Europa aber auch in den nördlicheren Gebieten aus. Carl von Linné beschrieb diese Unterwasserpflanze 1753 als erste Art der Gattung Vallisneria.

Er bezog sich mit dem Artnamen “spiralis” nicht etwa auf spiralig gedrehte Blätter, sondern auf den Blütenstängel, der die weibliche Blüte trägt. Während des Blühens schwimmt diese an der Wasseroberfläche, nach dem Verblühen dreht sich der Stängel spiralig ein und zieht dadurch die Blüte herab. Dies ist auch bei allen anderen Vallisneria-Arten der Fall.

3. Anwendung in der Aquaristik

Vallisneria-3Trotz der tropischen Herkunft tolleriert Vallisneria gigantea Temperaturen von 12 bis 28°C. Die robusten Typen sind sehr genügsam und brauchen keinen CO2-Zusatz, da sie in der Natur ja gerade im seichten Wasser von Seen beheimatet sind, wo die CO2-Konzentrationen normalerweise sehr gering sind. Die Vallisneria liebt es sonnig, wächst aber auch noch im Halbschatten. Man sollte die Blätter wegen der Schattenwirkung für andere Pflanzen nicht zu lang werden lassen.